
Am 17. Oktober nahmen die Schüler:innen der Abschlussklassen und der elften Klasse der AG POLITEIA unter der Leitung von Herrn Albert an einer Konferenz im Europarat in Straßburg teil. Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Reflexion und des Dialogs über ein aktuelles Thema: die Art und Weise, wie Wirtschaftskrisen heute untersucht werden.
Die Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem OHTE (Observatoire de l'enseignement de l'histoire en Europe) organisiert wurde, brachte Vertreter:innen aus 17 europäischen Ländern zusammen. Historiker:innen, Lehrkräfte und Schüler:innen waren eingeladen, ihre Standpunkte auszutauschen, denn, wie mehrere Redner betonten, fehlen in solchen Debatten oft die Stimmen der Jugendlichen und Lehrkräfte.
Die Diskussionen verdeutlichten, wie wichtig es ist, diese Wirtschaftskrisen zu unterrichten: Wenn man ihre Ursachen und Folgen versteht, kann man sie nicht nur besser vorhersagen, sondern auch die politischen Auswüchse verhindern, die sie oft mit sich bringen, wie den Aufstieg des Populismus oder die Verbreitung von Propaganda.
Ein weiteres zentrales Thema, das während dieses Treffens angesprochen wurde, war die „Rehumanisierung” der Geschichte. Die Teilnehmer:innen betonten die Notwendigkeit, Minderheiten, Frauen, Kindern und einfachen Menschen, die in historischen Darstellungen allzu oft vergessen werden, mehr Raum zu geben.
Dieser Ausflug ermöglichte es den Schüler:innen von POLITEIA, sich der wesentlichen Rolle des Wirtschaftsgeschichtsunterrichts für das Verständnis der heutigen Welt, aber auch für die Schaffung eines inklusiveren und humaneren kollektiven Gedächtnisses bewusst zu werden.
Emma Rouba (TSMP) et Daphnée Beurier (TES)

