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130 000 000 Mädchen können jeden Tag nicht zur Schule gehen wegen ihres Geschlechts. Allein diese Zahl zeigt an, dass das Thema Frauenrechte leider immer noch sehr relevant ist. Aber auch in Frankreich und Deutschland gibt es jede Menge Gründe dafür, dem Thema Aufmerksamkeit zu schenken: von ungleicher Bezahlung über Gender Care Gap bis zu Femiziden gibt es weiterhin viel zu tun für die Gleichberechtigung. Deshalb wurde auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm anhand des Weltfrauentags am DFG geboten: 

Zwei Künstlerinnen waren zu Besuch und haben Mitmachaktionen und Ausstellungen mitgebracht. In der Mittagspause fand ein spannender Vortrag von Luiça Graab, Lehrerin am DFG und Promoventin an der Universität, mit dem Titel "Auf der Suche nach den vergessenen Naturforscherinnen" statt, in dem es um die systematische Tilgung der Verdienste weiblicher Forscherinnen in den Naturwissenschaften ging. Für Lehrkräfte gab es einen Workshop zum Thema "Sexismus – wie Rollenbilder Ungleichbehandlung aufrechterhalten und die persönliche Entfaltung lenken" der Referentin Lisa Busam, in dem es um Sensibilisierung und einen Umgang mit dem Thema an der Schule ging. 

In vielen Klassen wurde ein kurzes Video gezeigt und über Sexismus, Feminismus und Frauenrechte diskutiert.

Wer den Kampf für Gleichberechtigung unterstützen möchte, kann z.B. bei Terre des Femmes spenden oder bei der Afghan Women Foundation online Kurse für Mädchen, die unter der Taliban-Regierung nicht mehr zur Schule gehen dürfen, geben. 

Wir danken allen, die sich an diesem Tag beteiligt haben

Carolin Moepedi, Schulsozialarbeit und Myriam Wolff und Lisa Pink, Beauftragte für Chancengleichheit