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Synagoge1Am 13.2.26 besuchte eine zusammengesetzte Gruppe aus 7. Klässler:innen und Schüler:innen der 2e die Neue Synagoge in Freiburg. In der 7. Klasse stand die Exkursion im Rahmen der Behandlung des Tagebuchs der Anne Frank. Der Kurs Deutsch Muttersprache aus der 2e hatte sich zuletzt mit Jurek Beckers Roman Jakob der Lügner auseinandersetzt.

Herr Nikischin empfing die Gruppe und führte durch das Haus. Dabei verknüpfte er auf anschauliche Weise deutsche und Freiburger Geschichte mit unserer Gegenwart. So erzählte er etwa, dass die Türe zum Gebetsraum der neuen Synagoge noch die Eingangstüre aus der alten Synagoge sei, die dort in der Nacht vor der Reichspogromnacht abmontiert und gerettet wurde. Wem der Erhalt der Tür zu verdanken ist, sei aber immer noch ein Rätsel, so Herr Nikischin. Das Gespräch über die deutsche Vergangenheit während des Nationalsozialismus sowie das Schicksal der jüdischen Bevölkerung erzeugte in der Gruppe nachdenkliche und teilweise betroffene Gesichter. Synagoge2

Als sich das Gespräch im Gebetsraum der Synagoge den Erzählungen und Ritualen des jüdischen Glaubens zuwandte, zeigte sich dann die Neugier der Schüler:innen durch interessierte Fragen, insbesondere zur ausgerollten Tora-Rolle, die immer handschriftlich und auf Pergament angefertigt wird. Dass ein Mensch alleine manchmal über ein Jahr an der Verfertigung einer Tora-Rolle arbeitet, erzeugte Staunen bei allen. Wir danken der jüdischen Gemeinde für die Offenheit und Herrn Nikischin für die anschauliche Führung.