
Im Rahmen der Entwicklung und Implementierung eines schuleigenen Schutzkonzeptes wurde ein Beschwerdemanagement erarbeitet und ist ab sofort wirksam. Ziel des Beschwerdemanagements ist es, Schüler:innen transparente, verlässliche und altersangemessene Möglichkeiten aufzuzeigen, ihre Anliegen, Sorgen und Beschwerden zu äußern und Unterstützung zu erhalten. Das Beschwerdemanagement wird in der grafischen Darstellung veranschaulicht und unterscheidet zwei unterschiedliche Prozessabläufe: einen für fachliche Beschwerden und einen für psychosoziale Beschwerden. Hier wird aufgezeigt, wo sie sich Unterstützung holen können und welche Strukturen nach Möglichkeit eingehalten werden sollen. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass Hilfe jederzeit in Anspruch genommen werden kann, insbesondere dann, wenn sich Schüler:innen unsicher oder belastet fühlen.
Das Beschwerdemanagement verfolgt das Ziel, die Interessen, Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen und ihnen Orientierung sowie Handlungssicherheit zu geben. Es stärkt ihr Beteiligung und trägt dazu bei, dass Beschwerden frühzeitig wahrgenommen und angemessen bearbeitet werden.
Im Sinne des Schutzkonzeptes sind im Beschwerdemanagement ausdrücklich auch Beschwerdewege im Zusammenhang mit Grenzverletzungen, Übergriffen und Gewalt verankert. So will die Schule ihrem Schutzauftrag der Kinder und Jugendlichen gegenüber nachkommen und diesen kontinuierlich weiterentwickeln.

