Vom 6. bis zum 9. Juli lud die 50/50-AG zum zweiten Mal in ihre Ausstellung zu nachhaltiger Ernährung "Eatolution" ein.
Denn während das Thema in Medien und Politik heiß diskutiert wird, ist unsere Ernährung einer der mächtigsten Hebel für Selbstwirksamkeit, um im Alltag etwas zu bewegen – sei es aus Klimaschutz- oder ethischer Perspektive.
Das erfolgreiche Format aus dem Vorjahr blieb erhalten: Lehrkräfte konnten mit ihren Klassen 30- bis 45-minütige Slots buchen, um die Ausstellung zu erkunden.
Neu war in diesem Jahr der Fokus auf Massentierhaltung und Tierleid. Um die unvorstellbaren Dimensionen dieser Industrie begreifbar zu machen, entwickelte die AG eine besonders einprägsame Station: Ein Metronom, dessen jeder Schlag die Schlachtung eines Huhns, Schweins oder Rinds symbolisierte. Das ununterbrochene Klicken sollte die Besucher*innen wachrütteln – und bei ihnen ein neues Bewusstsein schaffen.
Dank eines starken Mitgliederzuwachses war die 50/50-AG bei jedem Klassenbesuch mit Vertreter*innen aller Jahrgangsstufen vor Ort – und konnte so im direkten Gespräch ihre Ideen den Besucher*innen noch näher bringen.
Die 50/50-AG bedankt sich herzlich bei allen engagierten Lehrkräften und neugierigen Klassen, die den Mut hatten, über den Tellerrand zu schauen. Ein besonderes Dankeschön geht auch an Frau Klingenberg, welche die Organisation in die Hand genommen hat, aber auch an die neuen, jungen Mitglieder, welche eine neue Dynamik entfacht haben.
Filippo Marx, 2e

